Zukunft des Zoologischen Gartens

A 249/17 Gemeinsame Anfrage der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Der Zoologische Garten der Stadt Frankfurt am Main und die Zoologische Gesellschaft wurden vor fast 160 Jahren von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Ziel der Gründung war es zunächst Erholung und Bildung miteinander zu verbinden. Natur- und Artenschutz wurden danach jedoch zu einem zentralen Thema und Engagement der Zoologischen Gesellschaft.

Heute ist der Frankfurter Zoo eine international hoch anerkannte und renommierte wissenschaftliche Einrichtung, die sich dem Schutz gefährdeter Arten vor Ort und in deren natürlichen Lebensräumen verschrieben hat. Er ist jedoch auch ein Ort der Freizeitgestaltung sowie der Bildung und Information über bedrohte Tiere und ihre Lebensräume geblieben und gehört als solcher zu den meistbesuchten Freizeit- und Bildungseinrichtungen der Stadt. So besuchten im Jahr 2016 über 800.000 Menschen den Zoo.

Aufgrund der Erkennung der innerstädtischen Lage des Zoos als erhaltenswertes Alleinstellungsmerkmal, wurde 2008/2009 ein M-Vortrag zur strategischen Neuausrichtung des Zoologischen Gartens beschlossen. Im Rahmen des dazugehörigen Investitionsprogramms wurde der Zoo zu einem Natur- und Artenschutzzentrum ausgebaut. Dies ermöglichte neben der Neugestaltung der Eingangsbereiche u.a. wegweisende Erweiterungen und Neubauten, wie die Neuerrichtung einer Bärenanlage und eines Nachttierhauses. Das Investitionsprogramm trug wesentlich zur Zukunftsfähigkeit des Zoos bei, gilt jedoch mit dem Bau der Pinguinanalage als abgeschlossen.

Wir fragen daher den Magistrat:

1. Gibt es Überlegungen, wie ein zukunftsweisendes Konzept für den Frankfurter Zoo aussehen kann?

2. Welche Maßnahmen sind geplant, um die Attraktivität des Zoologischen Gartens auch künftig auf dem  bestehenden hohen Niveau zu halten?

3. Welche investiven Finanzmittel werden hierfür mittelfristig benötigt?