Grünflächen und Plätze ohne Müll - so kann es gehen

Pressemitteilung der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN vom 15. März 2017
 
Die Koalitionsfraktionen beauftragen den Magistrat, auf der Grundlage der "Littering Studie" mit gezielten Maßnahmen gegen den Müll auf Grünflächen und Plätzen vorzugehen. "Frankfurts öffentlicher Raum mit seinen zahlreichen Grünflächen und Plätzen ist unverzichtbar für die Lebensqualität der Stadt und übernimmt eine wichtige soziale Funktion. Es ist ein Zeichen für die Liebe zur Stadt und die urbane Qualität, wenn so viele Frankfurterinnen und Frankfurter große Teile ihrer Freizeit im Freien, auf öffentlichen Grünflächen und Plätzen, verbringen. Das soll auch so bleiben", erklären die umweltpolitischen Sprecher und die umweltpolitische Sprecherin der Koalitionsfraktionen, Robert Lange (CDU), Roger Podstatny (SPD) und Ursula auf der Heide (GRÜNE).

"Die Freude am Aufenthalt im öffentlichen Raum leidet jedoch zunehmend unter der Vermüllung, deren Beseitigung außerdem jährlich enorme Kosten verursacht", so die Sprecher und Sprecherin weiter. Erfreulicherweise hätten sich die Stadt Frankfurt am Main und die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH an einer Studie "Wahrnehmung von Sauberkeit und Littering im öffentlichen Raum" ("Littering Studie") beteiligt. Deren neue Version gebe Aufschlüsse und Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Vermüllung, die ein Problem für alle deutschen Großstädte sei. Eines zeige die Studie deutlich: "Diejenigen, die den Müll verursachen, die Bürgerinnen und Bürger, müssen für dieses Thema mit zielgruppengerechten Ansprachen und Kampagnen gewonnen werden. Kontrollen und Bußgelder sind wichtig, aber allein nicht ausreichend", so die Umweltpolitiker und Umweltpolitikerin.

Der Start solle deshalb mit den Bereichen "Kinder und Jugendliche", die noch über ein besonders ausgeprägtes Umweltbewusstsein verfügen, gemacht werden. "Take Away-Verpackungen" als erhebliche zusätzliche Vermüllungsursache und die gezielte Ansprache von Hundehalterinnen und- Haltern sowie Wohnviertel-Aktivitäten sollen ebenfalls angegangen werden.

"Man darf von den Maßnahmen keine Wunder erwarten. Es braucht das Engagement einer großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Dafür muss die Stadt mit den gezielten Aktivitäten vorangehen. Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen, muss das gemeinsame Ziel aller Frankfurterinnen und Frankfurter sein", so die Sprecher und Sprecherin der Koalition abschließend.