Revisionsamt bestätigt ökonomischen und ökologischen Nutzen: Mehr Tempo bei der Umrüstung der Gasleuchten!

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 2. November 2017

Die Frankfurter Neue Presse hat heute berichtet, dass ein interner Bericht des Revisionsamtes die Verzögerung beim Wechseln von Gas- auf Elektroleuchten rüge. Die Umrüstung sei sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Allein durch den Energieverbrauch könnten 1,4 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Der Primärenergiebedarf könnte um mindestens 85 Prozent sinken, der Kohlendioxid-Ausstoß um 70 Prozent. "Das Stadtparlament hat vor drei Jahren die Umrüstung der Gasleuchten auf LED-Modelle in gleicher Gestalt oder konventionelle Elektrolampen beschlossen. Sie ist ökonomisch sinnvoll und zum Erreichen der Klimaschutzziele absolut notwendig. Nach Anlaufschwierigkeiten steht der Umsetzung des Beschlusses nichts mehr im Weg - außer Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger das Thema nicht vorantreibt. Nach der Lektüre des Revisionsamts-Berichts sollte Herr Oesterling das Thema endlich entschieden anpacken", fordert Manuel Stock, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer.

"Das Geld für die Umrüstung ist da. Zwar wollte Klaus Oesterling mit dem Haushalt 2017 die Mittel für die Umrüstung kürzen. Jedoch hat das Stadtparlament auf Antrag von CDU, SPD und GRÜNEN beschlossen, dass die ursprünglich vorgesehene Summe wieder in den Haushalt eingestellt wird. Die Koalitionsfraktionen waren sich einig, dass "die Umrüstung der Gasleuchten auf elektrischen Betrieb aus Wirtschaftlichkeits- und Klimaschutzgründen zeitnah erfolgen" soll (Begründung Etatantrag E 20/2017). Wir fordern den Verkehrsdezernenten auf, den Beschluss umzusetzen und den Stadtverordneten den Revisionsamts-Bericht zur Verfügung zu stellen", appelliert Manuel Stock.