RTO muss auf solide Beine gestellt und Einhausung darf nicht gefährdet werden

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 09. Oktober 2017

Die GRÜNEN im Römer begrüßen ausdrücklich die Überlegungen zu einer Regionaltangente Ost (RTO). "Zur Verwirklichung der RTO braucht es aber eine professionelle Vorprüfung aller möglichen Trassenvarianten auf Basis des standardisierten Nutzen-Kosten-Verfahrens (NKU). Es macht keinen Sinn, wenn im Jahresrhythmus von einem jeweils anderen Frankfurter Stadtrat eine neue Variante ohne fundierte Prüfung in die Debatte geworfen wird", erklärt Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN.

"Die aktuell vorgeschlagene Variante entlang der A661 verläuft weitgehend außerhalb der Wohngebiete und erschließt keine Bereiche neu. Außerdem beeinflusst der Vorschlag potentiell die Einhausung der A661, ob positiv oder negativ, muss eingehend geprüft werden. Was wir brauchen, ist eine Untersuchung aller möglichen Varianten mit Berücksichtigung der zu erwarteten Verkehrsnachfrage und den zu erwarteten Kosten. Ebenso darf die Einhausung der A661 nicht gefährdet werden", so Siefert weiter.

"Am Ende müssen die Stadtverordneten die Vorzugsvariante beschließen und diese muss dann im Gesamtverkehrsplan berücksichtigt werden", so Siefert abschließend.