Verbesserung der Nahmobilität: Verweilen - Ausruhen - Kraft tanken!

Gemeinsame Pressemitteilung von CDU, SPD und GRÜNEN im Römer vom 22.03.2017

Koalition beschließt Programm "Sitzbänke - ausgeruht mobil"

Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen im Römer will durch zusätzliche Sitzbänke im öffentlichen Raum vor allem die Mobilität von Senioren unterstützen. "Sitzbänke sind Ruhepunkte in der Stadt. Sie nützen sowohl Frankfurterinnen und Frankfurtern wie auch den Touristen, die zu uns kommen und beispielsweise am Mainufer flanieren. Im Fokus des Programms steht allerdings die Erleichterung der Mobilität von Seniorinnen und Senioren in den Stadtteilen", begründeten die verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Daum, der SPD-Fraktion, Roger Podstatny, und die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer, Angela Hanisch, die Initiative, die mit dem beigefügten Antrag auf den Weg gebracht wird. Gleichwohl werde das Programm "Sitzbänke - ausgeruht mobil" faktisch allen Bevölkerungsgruppen zu Gute kommen.

Für die Koalition ist dabei wichtig, dass die Standortauswahl nicht nur punktuell erfolgt, sondern vorrangig streckenbezogen entlang von Hauptwegeverbindungen und Freizeitrouten. "Im besten Fall entstehen dadurch 'Sitzrouten', die eine bessere Erreichbarkeit des örtlichen Einzelhandels, von Haltestellen des ÖPNV, von öffentlichen Einrichtungen und von Grünanlagen möglich machen. Das wird gerade den Bürgerinnen und Bürgern helfen, die alters- oder gesundheitsbedingt in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und solche Plätze zum Verweilen, Ausruhen und Kraft tanken benötigen", so die Stadtverordneten.

Weiterhin werden etwa auch Eltern mit Kindern, verliebte Pärchen sowie Jugendliche und leidenschaftliche Spaziergängerinnen und Spaziergänger für weitere Sitzgelegenheiten äußerst dankbar sein. "Sitzbänke bieten viele Möglichkeiten: sie eignen sich als Treffpunkt, laden zu einem Picknick ein, zum Lesen eines Buches oder einfach zum Sonne tanken. Durch das Sitzbänke-Programm wollen wir den Straßenraum in Frankfurt insgesamt attraktiver und fußgängerfreundlicher gestalten", so Daum, Podstatny und Hanisch weiter. Für die Koalitionsfraktionen ist dabei zentral, dass der Magistrat bei der Erarbeitung der Routen und Standorte Seniorinnen und Senioren und ihre Interessenvertretungen, Seniorinnen- und Senioren(wohn)einrichtungen, Quartiersmanagement, Jugendeinrichtungen und Kinderbeauftragte sowie den Einzelhandel einbezieht. "Das letzte Wort über den jeweiligen Standort werden aber die Ortsbeiräte haben", erläuterten die Stadtverordneten.

"Für ältere Menschen und Gehbehinderte sind Sitzbänke eine notwendige Ergänzung, um Wege leichter zurücklegen zu können. Für alle anderen Bürgerinnen und Bürger sind sie ein wunderbares Angebot, im Frühjahr und im Sommer Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Wir wollen in Frankfurt deutlich mehr Sitzbänke im öffentlichen Raum", so die Stadtverordneten abschließend.