GRÜNE Stadträtin bedankt sich bei allen Einsatzkräften und Helfern

Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadträtin und GRÜNE OB-Kandidatin für Frankfurt, bedankt sich bei den Sprengmeistern Dieter Schwetzler und Rene Bennet sowie bei allen Einsatzkräften und Helfern für den reibungslosen Ablauf der Bombenentschärfung und dafür notwendigen Evakuierung: „60.000 Menschen aus der Gefahrenzone zu bringen, erfordert eine enorme logistische und organisatorische Planung. Viele Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten, aber auch viele Ehrenamtliche haben ermöglicht, dass die Evakuierung, aber auch die Rückführung der Betroffenen reibungslos von Statten gehen konnte. Sie alle waren von früh morgens bis in die Nacht auf den Beinen, um den Evakuierten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Sie haben einen fantastischen Job gemacht und ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten.

Bei meinem Besuch in der Jahrhunderthalle in Höchst konnte ich selbst miterleben, welch große Unterstützung hier seitens des Einsatzleiters Marco Schmitz und seines Teams vom DRK geleistet wurde. 450 alte und pflegebedürftige Menschen aus zehn Seniorenheimen wurden während der Bombenentschärfung am Sonntag dorthin evakuiert. Für die 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die Abholung und die Betreuung organisiert hatten, stellte dies keine leichte Aufgabe dar. So mussten zum Beispiel auf die Schnelle 5000 Brötchen und 5000 Liter Getränke zur Verpflegung der Evakuierten besorgt werden. Auch auf eine mögliche Übernachtung mussten sich die Mitarbeiter des DRK einstellen.

Als jemand, der in seiner Jugend selbst einen Krieg miterlebt hat, weiß ich, wie wichtig der gegenseitige Zusammenhalt in Krisensituationen ist. Ich bin stolz darauf, dass unsere Stadt an diesem Sonntag ganz selbstverständlich zusammengerückt ist. Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben Menschen aus der Sperrzone während der Evakuierung bei sich aufgenommen. Auch die Frankfurter Hotels und Museen haben reagiert und die Evakuierten nicht allein gelassen. Ihnen allen gilt mein Dank.“