OB-Kandidatin anlässlich der IAA: „Die Automobilhersteller müssen die Suppe auslöffeln“

Nargess Eskandari-Grünberg, OB-Kandidatin der GRÜNEN, plädiert dafür, dass wegen der Schadstoff-Nachbesserungen die Automobilhersteller in die Pflicht genommen werden müssen:  „Diejenigen, die uns die Suppe eingebrockt haben - und das waren die Autohersteller – müssen sie auch wieder auslöffeln Es kann und darf nicht sein, dass der Steuerzahler und die Verbraucher die Zeche zahlen.“  

Zudem plädiert die OB-Kandidatin für die Blaue Plakette. „Die Blaue Plakette ist in meinen Augen ein Muss für eine verkehrstechnisch hochbelastete Großstadt wie Frankfurt“, sagt Nargess Eskandari-Grünberg, „oberste Priorität muss die Gesundheit der Frankfurterinnen und Frankfurter sein. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ist beispielsweise an der Friedberger Landstraße fast immer um ein Vielfaches überschritten. Das kann gravierende gesundheitliche Folgen haben.“

Ein-Euro-Ticket für Frankfurt

„Eine urbane und moderne Stadt hat auch eine moderne Verkehrspolitik verdient“, sagt Nargess Eskandari-Grünberg, „wir müssen weg von einem überkommenen Verkehrskonzept der 50er und 60er Jahre, dass das Auto in den Mittelpunkt stellt. Andere Städte machen es vor. Und in Zukunft sollte Frankfurt verkehrspolitisch vorausgehen!“

Die OB-Kandidatin ist überzeugt, dass eine moderne Verkehrspolitik die Lebensqualität der Frankfurterinnen und Frankfurter steigern wird. Zum Konzept der OB-Kandidatin gehört beispielsweise ein Ein-Euro-Ticket für den Nahverkehr, Fahrrad-Schnellstrassen und Elektrobusse.