Armut bekämpfen statt wegsehen!

Der neue ARD-Rentenreport zeigt für Frankfurt alarmierende Zahlen: Mehr als acht Prozent der in Frankfurt lebenden Seniorinnen und Senioren beziehen Leistungen zur Grundsicherung im Alter – nahezu dreimal so viel wie im Bundesdurchschnitt. Nur in einer deutschen Stadt liegt ihr Armutsrisiko noch höher. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Insgesamt betrachtet ist jeder siebte Frankfurter auf Sozialleistungen angewiesen, vor allem viele alleinerziehende Mütter.

„Hier müssen wir mit unserer Politik ansetzen und Armut gezielt bekämpfen“, sagt die GRÜNE OB-Kandidatin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg. „Vor fünf Jahren hat der Oberbürgermeister versprochen, die Kinderarmut in Frankfurt zu halbieren. Das hat sich als leeres Wahlversprechen erwiesen. Nach wie vor sind zwanzig Prozent der Frankfurter Kinder von Armut betroffen und die Zahl der Frankfurterinnen und Frankfurter, die auf Hilfen zum Lebensunterhalt angewiesen sind, hat sich gegenüber 2010 sogar leicht vergrößert. Wir dürfen nicht länger wegsehen. Arme Menschen einfach zu vertreiben, wie es die OB-Kandidaten anderer Parteien vorhaben, kann keine Lösung sein. Ich will keine weiteren Lippenbekenntnisse in Wahlkampfzeiten, sondern endlich handeln. Wir müssen gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Armut zu bekämpfen – zum Beispiel, indem wir unbürokratisch Mittel des täglichen Bedarfs zur Verfügung stellen, indem wir dafür sorgen, dass Wohnungen bezahlbar bleiben und indem wir für diese Menschen Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schaffen. Mein Frankfurt ist eine Lebenswerte Stadt für alle.“