Ulrich Caspar zu Sozialwohnungen: Im konservativen Luftschloss den Kontakt zur Realität verloren

„Die Äußerungen von Ulrich Caspar im Hessischen Landtag lassen einen nur noch mit dem Kopf schütteln“, erklärt Nargess Eskandari-Grünberg, OB-Kandidatin der Frankfurter GRÜNEN. Der CDU-Landtagsabgeordnete hatte gestern in einer Debatte versucht, den Rückgang der verfügbaren Sozialwohnungen als Erfolg zu verkaufen und geförderte Wohnungen als ‚Sozialwohnghettos‘ diskreditiert.

„Im Gegenteil benötigen wir in Frankfurt Wohnungen für die Frankfurterinnen und Frankfurter. Und das bedeutet: 40% der neu gebauten Wohnungen müssen sozial gefördert sein, weitere 20% für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen reserviert werden. Das sind meine Forderungen für die OB-Wahlen, und das ist auch für die Frankfurterinnen und Frankfurter der richtige Weg“, so Eskandari-Grünberg.

„Ich bin froh, dass die Wohnungspolitik der Landesregierung den absurden Äußerungen von Herrn Caspar diametral gegenübersteht. Mit dem Masterplan Wohnen und der Baulandoffensive hat Umweltministerin Priska Hinz sich auf den Weg gemacht, bezahlbare und lebenswerte Wohnungen zu schaffen. Die schwarz-grüne Landesregierung stellt bis zum Jahr 2020 1,6 Milliarden Euro für den Wohnungsbau bereit. Für die Wohnungsbauprogramme stehen ab 2017 jährlich die Rekordsumme 300 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, erläutert die OB-Kandidatin der GRÜNEN. „Es ist gut, dass das Land Hessen unter grüner Regierungsbeteiligung den Wohnungsbau unterstützt. Das ist ein wichtiger grüner Erfolg.“