Erklärung der Grünen zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2017

Das letzte Jahr war im Hinblick auf den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ein verlorenes Jahr. Mit der Wahl von Donald Trump, mit dem Aufstieg von rechtspopulistischen und nationalistischen Bewegungen in vielen Teilen Europas, mit dem Wechsel von einem Europa der Solidarität zu einem Europa der geschlossenen Grenzen sind viele Errungenschaften von Politik und Gesellschaft in Frage gestellt.

Populismus und Intoleranz machen unser Leben enger. Grenzen aus. Wir GRÜNE sagen Nein, zu Rassismus, Homophobie und Intoleranz. Wir stehen gemeinsam ein für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit.  Eine Spaltung unserer Gesellschaft, wird es mit uns nicht geben. Menschenrechte gelten für alle Menschen, egal ob sie weiß sind oder schwarz, Mann oder Frau, geflüchtet, homosexuell oder transgender. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Islamophobie und Islamismus haben insbesondere in Frankfurt keinen Platz.

Aber es gibt auch Hoffnung, z.B. in den Niederlanden, wo die Rechtspopulisten abgestraft wurden. Wir werden uns in Europa und darüber hinaus weiter für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, für Solidarität und Vielfalt einsetzen.

Frankfurt ist eine internationale Stadt, und das ist gut so. Was in der Welt passiert betrifft uns hier in Frankfurt oft stärker als in anderen Städten, weil Frankfurt eine multikulturelle Stadt ist. Auch über den 21. März hinaus werden wir gemeinsam und Tagtäglich für eine vielfältige und offene Gesellschaft einstehen.