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Tag der Menschenrechte: Dokumentarfilm DER LANGE FEBRUAR – DAS KLAGELIED VON BUTSCHA

Mittwoch, 10.12.2025, 17:00 Uhr
Beschreibung
Veranstalter*innen: DFF

Zum „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2025 zeigt das Kino des DFF Michael Stadniks Dokumentarfilm DER LANGE FEBRUAR, der von der Besetzung der Stadt Butscha kurz nach Beginn von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 erzählt.

Der Dokumentarfilm DER LANGE FEBRUAR – DAS KLAGELIED VON BUTSCHA erzählt Geschichten aus Butscha. Der Vorstadt von Kyiv, die kurz nach der russischen Totalinvasion für 33 Tage besetzt wurde. Die Doku zeichnet ein facettenreiches Bild unterschiedlicher Erfahrungen: vom Polizisten, über Anwohner der Bahnhof-Straße, den Pastor, bis zum Kirchenchor der St. Andriy-Kirche. Er zeigt, wie die Menschen individuell mit den traumatischen Erlebnissen umgehen. Im Besonderen wird auf den Kirchenchor eingegangen, dessen Mitglied Andriy S. mitsamt seiner Familie und weiterer Verwandter, von russischen Soldaten grausam ermordet wurde. In Butscha starben durch russische Soldaten 419 Menschen, was circa ein Drittel aller zivilen Opfer in der Region Kyiv ausmacht. Die getöteten Menschen kannte man in der Welt nur als anonyme Meldungen aus den Schlagzeilen. Die Doku möchte den Toten ihre Geschichten und ihre Würde zurückgeben.Weitere Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

Veranstaltungsort

Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main