Fernwärme für den Frankfurter Zoo

NR 678/18 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Als Beitrag zum Klimaschutz verknüpft die Mainova ihre Fernwärmeleitungen und baut sie weiter aus. Damit können die Kraftwerke flexibler eingesetzt und Abwärme von privaten Firmen (wie z. B. Internetknoten) genutzt werden. Durch den Ausbau werden jährlich rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Dies sind fast 20 Prozent der von der Stadt Frankfurt am Main vorgesehenen Einsparungen.

Der Zoo liegt an einer zukünftigen Trasse für Fernwärme und könnte das klimafreundliche Wärmeangebot der Mainova gut nutzen.

Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:

Bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Zoo möge der Magistrat prüfen und berichten, inwieweit die Wärmeversorgung auf Fernwärme umgestellt werden kann, welche Kosten damit verbunden sind und welche energetischen und finanziellen Einsparungen damit erzielt werden können. Ferner möge der Magistrat prüfen und berichten, inwiefern eine verstärkte Nutzung von Solarenergie für die Versorgung des Zoos mit Strom und Wärme sinnvoll wäre.