Genossenschaftliches Wohnen stärken

Gemeinsamer Antrag NR 611 der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, im Rahmen der Vergabe städtischer Grundstücke bei Konzeptausschreibungen sicherzustellen, dass im Rahmen des angestrebten Anteils von bis zu 15% auch Kooperationsmodelle zwischen Genossenschaften und gemeinschaftlichen Wohngruppen bzw. Baugruppen berücksichtigt werden können.


Begründung:

Die Stadtregierung hat es sich zum Ziel gesetzt den Wohnungsbau durch alternative Wohn-formen, Baugruppen und Genossenschaften zu fördern, dafür sollen bei neuen Bauprojekten bis zu 15% der Flächen an diesen Interessenkreis vergeben werden. Die Entscheidung über den Zuschlag erfolgt über die sog. "Konzeptvergabe", bei der die Grundstücksvergabe an festzulegende Qualitäten sowie die Errichtung preiswerten Wohnraums mit Spekulations-verbot gebunden wird.

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. und die Kooperation der Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften - der sieben Genossenschaften mit ca. 10.000 Wohnungen angehören - haben eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart um die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens mit den Vorteilen des genossenschaftlichen Wohnen zu kombinieren.