Die Anlage von Rasengleisen bei Straßen- und Stadtbahnen vorantreiben

NR 902/19 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und Die Grünen im Römer zu B100/19

 

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, auf die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft hinzuwirken, eine Übersicht über die Gleisanlagen von Straßen- und Stadtbahnen in Frankfurt am Main zu erstellen, bei denen in den nächsten fünf Jahren aufgrund des bau- und sicherheitstechnischen Zustands eine Erneuerung des Gleiskörpers geplant ist und sich dafür eignen als Rasengleise angelegt zu werden. Die Übersicht sollte die zu erwartenden Mehrkosten und Angaben über die zukünftige Pflege der Rasengleise enthalten. Der Stadtverordnetenversammlung ist bis zur Vorlage des Haushaltsplanentwurfs 2020/2021 hierüber zu berichten.

Begründung:

In der B 100/2019 hat der Magistrat ausgeführt, dass die VGF derzeit insgesamt 12,4 km Rasengleise betreibt und dass die Neuanlage von Rasengleisen nur dann wirtschaftlich tragbar ist, wenn die betreffenden Streckenabschnitte aufgrund des bau- und sicherheitstechnischen Zustands erneuert werden müssen.

Rasengleise haben positive ökologische und stadtgestalterische Effekte, die Frankfurt als Stadt im Klimawandel umfassend nutzen: sie halten Wasser zurück, durch die Verdunstung des Regenwassers wird die Luft gekühlt, die Aufheizung im Gleis wird verringert, Schadstoffe werden aufgenommen und rückgehalten, sie wirken geräuschmindernd, die Gleisanlagen werden optisch aufgewertet und vieles mehr.