Klimaschutz durch Fernwärme für den Frankfurter Zoo

NR 963/19 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zur Vorlage B 87/19 vom 08.03.2019

Der Magistrat legt in seinem Bericht 87 von diesem Jahr dar, dass bei der Umstellung der dezentralen Erdgasversorgung der einzelnen Gebäude im Frankfurter Zoo auf Fernwärme bis zu 40 Prozent CO2 eingespart werden können. Außerdem sieht er ein großes Energie- und Kosteneinsparpotential und erwartet auch eine Steigerung der Versorgungs- und Betriebssicherheit.

Die Stadtverordnetenversammlung wolle daher beschließen:

Der Magistrat möge bei der Weiterentwicklung des Zoos nicht nur die geplanten Bauvorhaben - das Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus und das Frankfurter Conservation Center - vorantreiben, sondern auch prüfen, inwieweit die Versorgung aller Gebäude mit Wärme und Kühlung durch Fernwärme sichergestellt werden kann. Insbesondere ist dabei zu prüfen, wie das Fernwärmenetz der Mainova AG in den Frankfurter Osten erweitert werden kann.

In den derzeit aktuellen Zukunftsplanungsprozess ZOOKUNFT 2030+ wird die Anbindung an die Fernwärme, sofern unter den oben genannten Gesichtspunkten planerisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll, mit aufgenommen und es wird ein energetisches Gesamtkonzept erstellt.