Carsharing-Modellregion im Westen

NR 1126/20 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, im Frankfurter Westen eine Carsharing-Modellregion zu entwickeln und zu prüfen, wie in Wohnsiedlungen mit vielen Autos und zu wenig Parkraum eine bessere Situation erreicht werden kann.

Dazu soll der Magistrat in den folgenden Siedlungen mit den dort vorherrschenden Wohnungsbaugesellschaften oder Trägern ein Carsharing-Angebot ausarbeiten, unter den Anwohnern bewerben und über 2 Jahre evaluieren:

· Dunantsiedlung/GWH

· Toni-Sender-Straße/Frankfurter Verband/SG Sossenheim

· Pfortengartenweg/Nassauische Heimstätte

· Hermann-Küsterstraße/Bauverein Frankfurt Höchst und Umgebung

Begründung:

Viele Haushalte in den Siedlungen haben mittlerweile mehrere Autos, für die kein Parkraum zur Verfügung steht, sodass auf Gehwegen und Freiflächen illegal geparkt wird und viel Zeit zum Suchen nach Parkmöglichkeiten verschwendet wird. Um illegales Parken zu ahnden, fehlt Personal. Anwohnerparken bringt ebenfalls keine optimale Lösung. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Carsharing-Fahrzeug ca. 10 Fahrzeuge ersetzen kann. Mit einem Kooperationspartner in den Wohngebieten, der neue NutzerInnen an das Carsharing heranführen und dafür werben kann, als Ansprechpartner zur Verfügung steht und vom Magistrat unterstützt und begleitet wird, kann Carsharing eine erfolgreiche Alternative zum eigenen Auto werden.