Die Zugänglichkeit ins Berkersheimer Niddatal während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zum Ausbau der Main-Weser-Bahn erhalten

NR XX Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird um Prüfung und Berichterstattung gebeten, wie er auf die zuständigen Stellen, insbesondere die Deutsche Bahn AG, Einfluss nehmen kann und wird,

  1. damit eine vermeidbare teilweise oder völlige Sperrung der Zufahrt oder des Zugangs ins Berkersheimer Niddatal möglichst verhindert wird, und

  2. damit bei einer nicht vermeidbaren Sperrung der direkten Zufahrt oder des Zugangs ins Berkersheimer Niddatal allen betroffenen Anliegerinnen und Anlieger, Landwirtinnen und Landwirten, Vereinen und hier insbesondere dem vor Ort ansässigen Reit- und Fahrverein einschließlich der Eigentümerin der neuen Reithalle

  1. logistische Unterstützung für einen anderweitigen Zugang oder Zufahrt,

  2. finanzielle Unterstützung für Entlastungsmaßnahmen und

  3. soweit erforderlich und möglich auch Unterstützung bei Grundstücksfragen und Genehmigungsverfahren leisten wird.

Begründung:

Aufgrund der rechtlichen Situation hat der Magistrat der Stadt Frankfurt leider nur sehr beschränkte Einflussmöglichkeiten gegenüber der Deutschen Bahn als Bauherrn der Main-Weser-Bahn. Gleichwohl sollte der Magistrat versuchen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Eine etwaige frühe Sperrung des "schienengleichen Bahnübergangs in Berkersheim" bereits im Jahr 2022 muss zeitlich so koordiniert werden, dass eine völlige Sperrung des Zugangs oder der Zufahrt ins Berkersheimer Niddatal unterbleibt.

Bereits bei einer nur teilweisen Sperrung am "EÜ Wiesengarten" sind Entlastungsmaßnahmen vor Ort durchzuführen, da kein anderer Stadtteil in Frankfurt wohl so sehr auf den Zugang und auf die Zufahrt ins Niddatal angewiesen ist, so wie dies in Berkersheim der Fall ist.