Ein Gymnasium Nord gehört in den Frankfurter Norden - Beschleunigung des Neubaus des Gymnasiums im Frankfurter Norden

NR 1122/20 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Bau des Gymnasiums im Frankfurter Norden im Baugebiet "Am Eschbachtal" ist zu beschleunigen. Hierzu sind die Planungsmaßnahmen voranzutreiben, Grundstückskäufe zu intensivieren, damit jenseits des U-Bahn-Stranges der A-Linie in Bonames / Nieder-Eschbach so schnell wie möglich mit dem Schulbau begonnen werden kann.

Der Magistrat soll eine Priorisierung des Baus des Gymnasiums im Frankfurter Norden vornehmen und einen Masterplan entwickeln mit dem Ziel, die Schule bis zum 31.12.2022 fertigzustellen.

Begründung:

Der Frankfurter Norden wächst und wächst. Ein Neubaugebiet schließt sich an das nächste in den Stadtteilen Nieder-Erlenbach, Harheim, Bonames, Berkersheim und Frankfurter Berg, allerdings gibt es keinerlei Aussichten auf eine räumlich auch im Norden verortete Schule. Das Gymnasium Nord, welches im Neubaugebiet "Am Eschbachtal" entstehen sollte, beschult inzwischen die 4. Jahrgangsstufe in Westhausen, es ist anzunehmen, dass die Kinder dort auch Abitur machen werden.

Die für Nieder-Eschbach / Bügel geplante Integrierte Gesamtschule wurde in Bockenheim gegründet. Aktuell ist noch nicht absehbar, in welchem Zeitrahmen, die Schule an den Bügel umzieht.

Diese Unsicherheit für die Eltern und Kinder des Frankfurter Nordens ist inzwischen nicht mehr hinnehmbar. Schulwege von bis zu einer Stunde einfach sind die Regel. Es ist den gestiegenen Anforderungen im Frankfurter Norden Rechnung zu tragen und für eine regionale Beschulung zu sorgen.