Jobticket für städtische Gesellschaften, Einzelhandel, Gaststätten und Gewerbe

NR 1118/20 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, gemeinsam mit der traffiQ und dem RMV ein Programm aufzulegen mit dem Ziel, auch den Beschäftigten der städtischen Gesellschaften sowie den Beschäftigten im Einzelhandel, in Gastronomie- und Handwerksbetrieben ein Jobticket anbieten zu können. Das Programm soll in Zusammenarbeit mit den städtischen Gesellschaften bzw. mit der IHK Frankfurt und der Handwerkskammer erarbeitet werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, ob dafür die Mindestzahl von 51 Jobtickets je Vertrag verringert oder für einen Vertrag mehrere städtischen Gesellschaften bzw. Betriebe als ein gemeinsamer Vertragspartner zusammengelegt werden können.

Begründung:

Nachdem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Frankfurt ein Jobticket angeboten wird, wäre der nächste Schritt, dass auch die städtischen Gesellschaften ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, klimaschonend mit dem ÖPNV an den Arbeitsplatz zu fahren. Zudem finden viele Beschäftigte ein Jobticket, wie es u.a. die Stadt Frankfurt oder die Deutsche Bahn anbietet, attraktiv und machen es zu einem Kriterium für eine Arbeitsplatz-Entscheidung. Kleine Gesellschaften bzw. Betriebe haben nicht die Möglichkeit, mit dem RMV günstige Verträge auszuarbeiten. Es ist im Interesse aller, dass viel mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer motiviert werden, auf dem Weg zur Arbeit nach und in Frankfurt auf den ÖPNV umzusteigen.