Tennisanlagen fördern

E 74/17 Gemeinsamer Etat - Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2017

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Im Finanzhaushalt der Produktgruppe 21.16 wird eine neue Produktdefinition "Tennisanlagen" eingerichtet und mit 1.000.000 € ausgestattet.

Begründung

Nach Jahren des Rückgangs ist in den Sportvereinen wieder ein deutlich zunehmendes Interesse am Tennisspielen zu verzeichnen. Die Mitgliederzahlen und die Nachfrage nach Plätzen steigen wieder, so daß die Vereine stillgelegte Plätze revitalisieren und neue Plätze anlegen wollen.

Die Stadt Frankfurt unterstützt seit vielen Jahren mit städtischen Mitteln bewußt die Investitionen von Vereinen in vereinseigene Sportanlagen, um das Ehrenamt und den selbstorganisierten Breitensport zu fördern. Diese Hilfe zur Selbständigkeit, zum Engagement und Beteiligung von vielen Tausenden von Menschen weckt positive Effekte, die mit rein städtischen Vorhaben nicht zu erzielen wären. Nachdem die Tennisbegeisterung wieder wächst und eine entsprechende Investitionsnachfrage der Vereine besteht, ist es gerechtfertigt, für Tennisanlagen, die dem Breitensport zugute kommen, gesonderte, zusätzliche Mittel im städtischen Haushalt bereitzustellen.

Die gestiegene Nachfrage nach Tennisplätzen betrifft Frei- sowie Hallenplätze. Mit der beschlossenen Aufgabe der Tennisanlage am Waldstadion, deren am Rand der Stadt gelegene Freiplätze von Breitensportlern kaum genutzt wurden und deren Aufgabe daher kein merklicher Verlust bedeutet, fällt allerdings auch die dortige Tennishalle weg, die eine gute Auslastung hatte. Es gibt daher Überlegungen, Hallenplätze, sei es als Vereins- oder als städtisches Vorhaben, neu zu bauen. Sollten die Mittel für vereinseigene Tennisanlagen von den Vereinen nicht abgerufen werden, können die restlichen Mittel auch für dem Breitensport dienende städtische Tennisanlagen, insbesondere für Tennishallen, ausgegeben werden.