Zukunftssicherung für das „Offene Haus der Kulturen“

E 51/19 Gemeinsamer Etatantrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2019

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Zur Entwicklung eines integrierten Nutzungskonzeptes für das Offene Haus der Kulturen wird der Haushaltsansatz im Haushaltsjahr 2019 von 40.000 Euro um 60.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht.

Die Mittel werden aus vorhandenen Mitteln bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Begründung:

Im Jahr 2019 wird der Trägerverein des Offenen Haus der Kulturen im Rahmen eines koordinierten Planungsprozesses eine verbindliche Nutzungsstruktur und die räumliche Aufteilung des Hauses festlegen. Hierfür ist externe Beratung zu Rechts-, Planungs-, Bau- und Finanzierungsfragen notwendig für die bereits bis Juni 2019 Honorare fällig werden.

Diese Vorarbeiten münden dann in ein integriertes Nutzungskonzept für das Offene Haus der Kulturen, das in den darauffolgenden Jahren umgesetzt werden soll.

Mittelfristig soll das Studierendenhaus den Prozess der Realisierung des Kulturcampus mitgestalten und zentrale Schnittstelle in mehrfachem Sinne werden:

Als der Ort, in dem sich der Kulturcampus zur Frankfurter Stadtgesellschaft und insbesondere zu den angrenzenden Stadtteilen Bockenheim und Westend öffnet, - als Ort der Begegnung zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, den Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) und den auf dem Kulturcampus Arbeitenden, - sowie als Produktionshaus für die freie Musik-, Tanz- und Theaterszene, welches in Kooperation mit den Ausbildungsinstitutionen des Kulturcampus jungen freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern eine Möglichkeit der Professionalisierung bietet.