Unterstützung für das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V.

E 25/20 Gemeinsamer Etatantrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2020/2021

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e. V. zur Beibehaltung einer Koordinations- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen wird für die nächste Förderperiode, also bis zum 15.03.2025, fortgesetzt. Die Zuschüsse für das Netzwerk werden ab dem HH-Jahr 2020 von 135.000 € um 129.300 € auf 261.300 € jährlich erhöht. In den Doppelhaushalt werden entsprechend 258.600 € eingestellt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung:

Die Nachfrage nach alternativen Wohnformen wächst beständig. Im Netzwerk Frankfurt haben sich inzwischen 90 geplante und realisierte Wohnprojekte sowie Wohninitiativen zum Mitmachen zusammen geschlossen, um neue Wohnformen zu entwickeln.

Der Arbeitsumfang der Koordinations- und Beratungsstelle ist daher kontinuierlich gestiegen. Um diesem erhöhten Aufwand Rechnung zu tragen und die Arbeit nachhaltig zu sichern ist eine Erhöhung der Förderung erforderlich.

Die jetzige Förderperiode endet nach fünfjähriger Laufzeit am 14.03.2020.