Erweiterung der medizinisch-pflegerischen Versorgung in der integrativen Drogenhilfeeinrichtung K9 (VAE e.V.) – Wundversorgung

E 38/20  Gemeinsamer Etat-Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2020/2021

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für das Projekt "Wundversorgung in der K9" einer integrativen Drogenhilfeeinrichtung, des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe e.V., werden jährlich 36.000,- Euro für die Haushaltsjahre 2020/2021 bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den beiden Haushaltsjahren erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung:

Seit Mitte Oktober 2019 bietet der Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. (VAE) in der Einrichtung "K9", eine Einrichtung der freien Drogenhilfe, an drei Tagen in der Woche eine erweiterte medizinische Versorgung mit Wundversorgung an. Dieses Angebot richtet sich auch an Patientinnen und Patienten, die keine Krankenversicherung vorweisen können. Das Angebot der Wundversorgung und erweiterter medizinisch-pflegerischer Versorgung wird sehr gut angenommen. Durch diese medizinische Versorgung mit niedrigschwelligem Zugang sowie stark humanitärem Ansatz werden die Patientinnen und Patienten sehr gut erreicht, versorgt und es können stationäre Aufenthalte vermieden werden. Dieses Projekt dient der Weiterentwicklung des Frankfurter Wegs in der Drogenpolitik und stärkt die Säule der "Harm-Reduction".