FeM-Onlineberatung für Mädchen weiter fördern

E 10/20 Gemeinsamer Etat-Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2020/2021

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

In den Haushalt 2020/2021 werden jährlich jeweils zusätzlich 20.000 € für die Fortführung der FeM-Onlineberatung für Mädchen eingestellt und verstetigt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordneten-versammlung nach Genehmigung des Doppel-Haushaltes 2020/2021 binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung:

Die seit 2016 installierte FeM-Onlineberatung für Mädchen schließt mit ihrer Kombination der inhaltlichen (Safe Area, Infozone, Herstory, Forum) und konzeptionell methodischen Ausrichtung (parteilich, feministisch, anti-rassistisch) eine Lücke im Hilfsangebot bei geschlechtsspezifischer Gewalt für Mädchen und junge Frauen und Frankfurt.

Die zusätzlichen Mittel sind erforderlich, um den rasanten Entwicklungen der Digitalisierung, der Medienkanäle und digitalen Kommunikationsformen, wie zum Beispiel WhatsApp-Beratung und Gruppenchats nachzukommen. Die Online Beratung verzeichnet ständig höhere Nutzer*innenzahlen auch durch das zusätzliche Beratungsangebot in arabischer Sprache. Hierüber wurde unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft und Frauen berichtet. Auch die unterschiedlichsten Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, denen die Mädchen und jungen Frauen ausgesetzt sind wurden erläutert. Eine finale Evaluation konnte noch nicht erfolgen, da die erforderliche Genehmigung des Haushalts 2018 erst sehr spät und erst Anfang 2019 der Projektstart erfolgte.