Förderung der Akzeptanz von Vielfalt an Frankfurter Schulen

E 44/20 Gemeinsamer Etat-Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN zum Produkthaushalt 2020/2021

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:


Zur Förderung des Projekts "SCHLAU Frankfurt" werden im Doppelhaushalt 2020/2021 jährlich 10.000 € zweckbestimmt aus vorhandenen Mitteln bereitgestellt und verstetigt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung:

Im Projekt "SCHLAU Frankfurt" des Vereins our generation e.V. bieten ehrenamtliche Teams Workshops mit Schulklassen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, in denen ein niedrigschwelliger Austausch mit und über lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen sowie ihre Lebenswirklichkeiten und Diskriminierungserfahrungen stattfindet. Ziel des Projektes ist dabei unter anderem das Erkennen und Reflektieren von Vorurteilen und Klischees, das Sichtbarmachen von Diskriminierung und die Förderung von Akzeptanz.

Dieses Angebot wird von Frankfurter Schulen weiterhin sehr gut angenommen. Nachdem die Anfragen 2018 nicht zuletzt durch das Inkrafttreten des neuen Lehrplans Sexualerziehung des Landes Hessen deutlich angestiegen waren, liegen diese nun stabil auf hohem Niveau. Daneben wächst das Interesse von Schulen an festen Kooperationen.

Zur Unterstützung dieser wichtigen Arbeit, deren Ziele sich mit denen der Stadt decken, bezuschusst die Stadt Frankfurt dieses Projekt mit jährlich 10.000 €.