Aktuelle Stunde: Entwicklung der Erstanmeldungen im gymnasialen Bildungsgang

Stadtverordneter Manuel Stock, GRÜNE:

Herr Stadtverordnetenvorsteher, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Es macht durchaus Sinn, dass wir heute noch einmal über ein Thema sprechen, das wir im letzten Jahr intensiv verfolgt haben. Die ganz große Schlagzeile, wenn ein Problem gelöst ist, bleibt aus. Aber, wie Herr zu Löwenstein im Ältestenausschuss schon richtig sagte, man sollte dann trotzdem auch bei solchen Themen hier darüber reden. Um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Die bisherige Koalition, insbesondere Bildungsdezernentin Sarah Sorge, hat hier die Herausforderungen, die wir im letzten Jahr sehr dramatisch erlebt haben, klar erkannt und vor allem auch gehandelt.

(Beifall)

Die klare Aussage der Antwort eben war: Ja, die Gymnasialplätze in unserer Stadt reichen aus. Das ist eine Nachricht, die man nicht oft genug verbreiten kann, wenn man sich überlegt, wie intensiv wir im letzten Jahr über genau diese Frage diskutiert haben. Warum reichen die Gymnasialplätze aus? Weil der Schulentwicklungsplan von Sarah Sorge, den wir letztes Jahr beschlossen haben, in einem Beteiligungsverfahren erarbeitet wurde und in aller Breite greift.

Ich will noch einmal auf drei Punkte eingehen. Der entscheidende Punkt ist - das hat man gesehen -, dass die Nachfrage nach den Gymnasialplätzen in der fünften Klasse, die Übergangsquote, deutlich zurückgegangen ist. Das war überraschend, hat aber sicherlich auch damit zu tun, dass sie - nicht nur - immer schwer einschätzbar ist, sondern dass es eine bessere Übergangsberatung gegeben hat. Wir haben nicht mehr das unsinnige .Schaulaufen. der Schulformen, bei dem jede Schulform bestmöglich für sich wirbt, wo wir doch wissen, dass manche Schulformen besonders gut darin sind, weil sie eine bestimmte Reputation haben, sondern wir haben jetzt unabhängige Elterninformationen und regionale Elternabende.

Das alles führt dazu, dass wir jetzt zu wirklich guten Entscheidungen für die Kinder kommen, die von der vierten Klasse in die fünfte Klasse wechseln. Ich möchte dem Bildungsdezernat und dem Staatlichen Schulamt ganz herzlich danken, vor allem aber auch dem Stadtelternbeirat, der hierbei auch intensiv mitgearbeitet hat.

(Beifall)

Es war sinnvoll, einen mehrsprachigen Infofilm zu erstellen. Der zweite entscheidende Punkt ist selbstverständlich auch, dass wir nächstes Jahr 2.970 Gymnasialplätze haben werden.

Last, but not least - die Zeit läuft schnell ab, muss man sagen -, natürlich war diese Herausforderung, vor der wir standen, dem Wachstum geschuldet. Deshalb müssen wir diese Anstrengung weiterführen und der Schulentwicklungsplan ist darauf bestens angelegt. Insofern hoffen wir sehr, dass die Maßnahmen weiter greifen und wir auch im nächsten Jahr wieder für alle Schulformen genügend Plätze haben.

Herzlichen Dank!

(Beifall)