Aktuelle Stunde: Grundschulplätze in Unterliederbach und Höchst

Stadtverordnete Birgit Ross, GRÜNE:

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

sehr geehrte Damen und Herren!

Die IGS Mitte, die zum nächsten Schuljahr an den Start gehen wird, hat von der GRÜNEN-Fraktion uneingeschränkten Support. Wir haben die Einrichtung einer neuen IGS schon im August beschlossen. Wie Frau Fischer vortrug, sollte sie eigentlich ein Jahr später anlaufen. Die neue Grundschule war im SEP 2015 eigentlich bereits fürs nächste Jahr beschlossen. Jetzt wurde die Reihenfolge geändert. So, wie Sie uns das erläutert haben, ist das erst einmal nachvollziehbar. Wir hatten zum aktuellen Schuljahr 30 Prozent an Eltern, die für ihre Kinder eine IGS gewählt hatten. Besonders im Frankfurter Westen waren die Zahlen hoch. Die Schüler waren nicht mehr unterzukriegen. Insofern kann ich das nachvollziehen. Aber es wird jetzt nicht so leicht, daraus eine Erfolgsstory zu machen. Es ist ein sehr sensibles Thema. Sie hatten heute schon erwähnt, dass aufgrund des etwas kleineren Gebäudes auch die Klassengröße reduziert werden muss. Sie hatten im Bildungsausschuss von 16 bis 17 Schülerinnen und Schülern gesprochen, heute waren es 20. Das hörte sich schon etwas besser an. Trotz allem, die Schule wird dort temporär untergebracht. Sie wird dann weiterziehen und dann auch an ihren endgültigen Standort kommen, an dem sie dann natürlich eine Klassengröße von 25 Schüle-rinnen und Schülern haben wird. Das ist ein sensibles Thema. Es ist wichtig für die Klassengemeinschaft, dass es dort so wenige Störungen wie möglich gibt. Es muss kommuniziert werden, sowas muss von vornherein auch im pädagogischen Konzept aufgenommen und gut begleitet werden. Wir wissen, Integrierte Gesamtschulen sind auch die Schulen für die Inklusion - ein ganz wichtiges Thema. Deshalb möchte ich Sie an dieser Stelle bitten, auch da ganz konstruktiv und sehr transparent im Gespräch zu bleiben. Die Kommunikation mit dem Ortsbeirat muss sich verbessern. Ich habe gehört, Sie sind auch schon eingeladen. Das sind wichtige Dinge. Die gesamte Planung muss stimmen. Das heißt, der Umzug ein Jahr später in die Palleskestraße geht natürlich nur, wenn das Gymnasium Nied auch ins Westend kommt. So ist alles miteinander verbunden. Bitte halten Sie uns immer gut auf dem Laufenden im Sinne der Qualität unserer Schulen.

Danke!

(Beifall)