Aktuelle Stunde: Illegales Ablagern von Müll

Stadtverordnete Ursula auf der Heide, GRÜNE:

Herr Vorsteher, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Jeder regt sich darüber auf, dass es Müllablagerungen gibt, nicht nur in Griesheim, sondern in jedem Stadtteil. Jeden Freitag, jedes Wochenende ist am Paradiesplatz eine komplette Sperrmülllagerung vorzufinden, obwohl dort immer Betrieb herrscht, aber in einer Umgebung, in der es Leute schaffen, zu-nächst den koreanischen, dann den chinesischen Pavillon abzufackeln, muss man sich darüber nicht wundern. Es ist eine bestimmte Mentalität, die wir nicht durch reden verändern können, aber sich hier hinzustellen und so zu tun, als würde die Stadt und die Umweltdezernentin nicht aktiv sein, das halte ich für einen komplett verkehrten Ansatz.

(Beifall)

Wenn jetzt auch noch Herr Pürsün für sich reklamiert, dass sie das Thema für sich erkannt haben, dann ist das Blödsinn. Wir wissen, nicht nur in Frankfurt haben wir ein Problem mit Vermüllung und mit illegalen Ablagerungen. Das hat die Studie gezeigt. Wir haben dazu einen Antrag eingebracht, der genau besagt, dass wir Ursachenforschung betreiben und ein Konzept haben müssen. Nur mit zusätzlichen Mülltonnen ist es nicht getan. Wir sind alle dazu aufgerufen, uns mit Ideen zu beteiligen und uns in den Stadtteilen zu organisieren. Ich habe in meinem Umfeld auch zwei solcher illegalen Müllablagerungen. Ich habe mich mit zwei oder drei Nachbarn zusammengetan, die da auch immer unterwegs sind, und wir rufen wechselseitig ständig bei der FES an. Trotzdem wird dort immer wieder alles zugemüllt. Das ist nicht zu ändern. Aber ich würde wirklich davon Abstand nehmen, mit dem Finger auf irgendjemanden zu zeigen.

(Beifall)