Aktuelle Stunde: Kleingartenentwicklungskonzept

Stadtverordnete Ursula auf der Heide, GRÜNE:

Herr Vorsteher, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Ich zitiere mit Erlaubnis des Vorstehers: "Er hat mich mehr als einmal gerettet der Garten. Die Dinge zurechtgerückt. Mich zum Lachen gebracht, wenn mir zum Heulen war. Er bereitet mir Niederlagen, aber er tröstet mich, wenn die Welt welche bereitet." So schreibt die Frankfurter Schriftstellerin und Gärtnerin Eva Demski in ihren "Gartengeschichten". Liebe Kolleginnen und Kollegen, auch den GRÜNEN ist sehr wohl bewusst, welche Bedeutung die Gärten für die Menschen haben, die darin ihr Leben verbringen. Dennoch, was in der Betrachtung aus unserer Sicht untergegangen ist, ist die Frage danach, wo und wie gebaut wird. Die Grundlage dafür muss aus unserer Sicht der Klimaplanatlas sein.

(Beifall)

Natürlich ist der Grüngürtel tabu, aber wir müssen wirklich danach schauen, was der Klimaplanatlas sagt und wo wir sozusagen eingreifen. Erst nach dieser Betrachtung entscheidet sich, ob es Ackerflächen, Kleingärten oder andere Bereiche sind, wo das Grün derzeit ist. Diese Umstände sind zu betrachten. Für uns GRÜNE spielt noch eine andere Sache eine Rolle. Gerade in der verdichteten, heißen Stadt ist es wichtig, dass wir Grün für alle haben - öffentlich zugängliches Grün, wo alle einen Zugang haben, nicht nur Hausgärten und Kleingärten.

(Zurufe)

Das sind die Kriterien, nach denen wir entscheiden, wo gebaut wird und wo nicht.

Danke schön!

(Beifall)