Perspektiven schaffen und Frankfurter Hauptschulen stärken - CDU und GRÜNE fordern ganztägige Angebote und Schulsozialarbeit

„Die Hauptschulen stehen zunehmend im Ruf, Restschulen zu sein, die auf die berufliche Verliererstraße und damit ins gesellschaftliche Abseits führen. Die aktuelle Bildungsdebat-te richtet deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Hauptschulen, um konsequent die Stärken der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihre Schwächen zu beheben. Deshalb wollen wir die Frankfurter Hauptschulen in besonderer Weise arbeits-welt- und berufsbezogen gestalten“, erklärten heute die bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion und der Fraktion DIE GRÜNEN IM RÖMER, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und Manuel Stock. „Eine Stärkung der Hauptschulen ist überfällig. Sie wird sich positiv auf die Bewertung durch Schüler, Eltern, Lehrer und Arbeitgeber auswirken und die Chancen der Schulabgänger in ihrem späteren Berufsleben erhöhen“, erläuterten die beiden Stadt-verordneten.
In einem gemeinsamen Antrag fordern CDU und GRÜNE den Magistrat auf, ein Konzept zur Stärkung der Frankfurter Hauptschulen vorzulegen. „An allen Frankfurter Hauptschu-len sollen ganztägige Angebote in Verknüpfung mit Schulsozialarbeit etabliert werden. Außerdem soll das Konzept eine bessere Kooperation zwischen Haupt- und Realschulen ermöglichen“, sagte Stock. „Eine verstärkte Praxisorientierung mit Vermittlung von mehr wirtschaftlichem, sozialem und technischem Grundwissen sowie die nachhaltige Förde-rung von Deutschkenntnissen sollen dafür Sorge tragen, dass die Abschlussquote und die Vermittlung von Hauptschülern in den Arbeitsmarkt deutlich erhöht wird“, ergänzte Birken-feld.