Nicht Nachlassen im Bemühen um Senkung der Feinstäube und der Schadstoffe in der Luft

Die Grünen im Römer bekräftigen, dass die Stadt Frankfurt auch jetzt nach Änderung der EU- Feinstaubrichtlinie nicht nachlässt, im Bestreben die Feinstäube und andere Schadstoffe in der Luft zu senken. Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Römer Martina Feldmayer betont, dass es auch mit der Erhöhung der Anzahl der Tage von 35 auf 55 an denen der Grenzwert für Feinstäube überschritten werden darf, kein Freibrief zum Luftverschmutzen geschaffen wurde.
Jährlich erkranken ca. 65.000 Menschen in Deutschland an den Belastungen durch Feinstäube in der Luft. Es wäre unverantwortlich, dies zu ignorieren.

Nach wie vor ist der KFZ-Verkehr der Hauptverursacher von Feinstäuben. Es ist dringend erforder-lich, dass die Bundesregierung schnellstmöglich eine steuerliche Begünstigung für KFZ mit Parti-kelfilter einführt.
Die Stadt Frankfurt muss weiterhin bei Ausschreibungen auf die Einhaltung strenger Umweltstan-dards achten.  Bei der Ausschreibung von Buslinien sollen diejenigen Anbieter den Zuschlag erhal-ten, die den Euro 5 Abgasstandard einhalten.

Das Land Hessen hat mit dem Aktionsplan, der gemeinsam mit Umweltamt und der Straßenver-kehrsbehörde erarbeitet wurde, bereits Einzelmassnahmen zur Verringerung von Schadstoffen in der Luft unternommen. Dieser Aktionsplan muss weitergeführt und die Einführung von Umweltzo-nen weiter verfolgt werden.

Die steuerliche Begünstigung von KFZ mit Partikelfilter und die „rote Karte“ für Dieselstinker sind die richtige Antwort auf die Luftbelastung.  Umweltfreundliche Mobilität wie Radfahren und die ÖPNV-Nutzung  ist aber nach wie vor die beste Möglichkeit sich schadstofffrei und schadstoffarm zu bewegen, sagte Feldmayer abschließend.