Eiferts Verunsicherung der Öffentlichkeit unverantwortlich

Zu den Äußerungen des Leiters des Staatlichen Schulamts (SSA) für die Stadt Frankfurt, Rolf Eifert, erklärt Manuel Stock, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE GRÜNEN IM RÖMER:

Die Äußerungen Herrn Eiferts sind unverantwortlich. Sie verunsichern die Schulgemeinden und erwecken ein vollkommen falsches Bild der Schulentwicklungsplanung der Stadt Frankfurt. Die Koalition hat einen Schwerpunkt auf die Bildungspolitik gelegt und unter anderem vereinbart, den Schulentwicklungsplan für die allgemeinbildenden Schulen (SEP-A) fortzuschreiben. Diese Fortschreibung wird momentan vom Stadtschulamt mit Unterstützung der Bildungsagentur PP vorgenommen. Das staatliche Schulamt ist über eine Arbeitsgruppe daran beteiligt, ebenso sind die Koalitionsfraktionen selbstverständlich miteinbezogen.
Die Schulentwicklungsplanung ist ein äußerst sensibles Thema. Wir werden als Koalition verantwortungsvoll handeln und die verschiedenen Interessen in der Stadt und den Stadtteilen berücksichtigen. Der SEP-A wird zu keinem von Herrn Eifert heraufbeschworenen „Schulsterben“ führen. Es wird ein gesamtstädtisches Konzept geben, dass die Stadtteile auch weiterhin gut mit Bildungsangeboten versorgt. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass Veränderungen an einer Schule Auswirkungen auf Schulen in der Nähe haben. Ratschläge vom Leiter des SSA braucht es dazu nicht.
Die schwarz-grüne Koalition wird dazu beitragen, dass die Debatten um städtische Bildungsplanung an der Sache entlang diskutiert werden und dass der Elternwille im Vordergrund steht.
Wir halten die Äußerungen von Herrn Eifert für befremdlich und sie sind der Sache nicht dienlich.