GRÜNE fordern Klimaschutzstadtplan für Frankfurt

"Der klimaschutzpolitische Bericht von Umweltdezernentin Manuela Rottmann (GRÜNE) im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung hat gezeigt, dass die Stadt schon große Anstrengungen unternimmt, der Herausforderung des Klimawandels zu begegnen, dass aber noch weit mehr unternommen werden muss", zeigt sich Olaf Cunitz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer, überzeugt.

Aus diesem Grund beantragen die GRÜNEN im Römer, dass die Stadt Frankfurt einen Klimaschutzstadtplan erstellt, in dem die Standorte städtischer und privater - soweit diese bekannt sind, und die Eigentümer und Eigentümerinnen  einverstanden sind -  solarthermischer und photovoltaischer Anlagen sowie Bauten in Passivbauweise, Standorte von Holzpelletheizungen und Blochheizkraftwerken verzeichnet sind. Zusätzlich soll das Energiereferat Stadtführungen zu den genannten Einrichtungen durchführen, sofern die Eigentümer damit einverstanden sind.

"Ein solcher Klimaschutzstadtplan, der auch im Internet veröffentlicht werden soll, bietet für alle Interessierten die Möglichkeit sich vor Ort über Photovaltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Passivhäuser und Holzpelletheizungen ein Bild zu machen. Dadurch sollen Bürgerinnen und Bürger motoviert werden, verstärkt einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", so Cunitz weiter. "Auch wenn es zahlreiche Möglichkeiten gibt, sich theoretisch zu informieren, ist nichts anschaulicher, als konkrete Beispiele in der Praxis."

Der Klimaschutzstadtplan wird einen interessanten Überblick über die vielfältigen Nutzungen regenerativer Energien und Energiesparmöglichkeiten in Frankfurt bieten. Durch seine regelmäßige Aktualisierung wird auch die Zunahme der klimafreundlichen Anlagen in Frankfurt leicht erfahrbar dokumentiert.

"Frankfurt braucht sich in diesem Bereich, insbesondere was die Passivhausbauweise und die Zahl der Blockheizkraftwerke angeht, nicht zu verstecken", so Cunitz abschließend. "Die Dokumentation der bisherigen Leistungen in einem Stadtplan, wird mit Sicherheit Ansporn zu weiteren Anstrengungen sein."

Ein Beispiel für einen solchen Stadtplan findet sich auf den Internetseiten der Stadt Mörfelden-Walldorf unter folgender Adresse:
www.moerfelden-walldorf.de/amt/amt60/Solarenergie/SolarStadtplan2004_2.pdf