Grüne: Blockadepolitik gegen Windkraftanlagen im Planungsverband beenden

Die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer, Martina Feldmayer, und der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Römer, Olaf Cunitz, fordern die CDU/Freie Wähler-Gruppe im Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/ Rhein-Main auf, ihre ideologisch motivierte Blockadepolitik gegen Windkraftanlagen aufzugeben. In der Verbandskammer des Planungsverbandes wurde gegen die Stimmen der GRÜNEN ein Antrag beschlossen, wonach Windräder nur noch an wenigen Stellen in der Region zugelassen werden sollen. Auf 70 Prozent der bisher dafür ausgewiesenen Flächen können jetzt keine Windkraftanlagen mehr errichtet werden.

Der Klimawandel erfordert ein rasches Umdenken und Handeln auf dem Energiesektor. "Wir müssen einerseits für mehr Energieeffizienz sorgen und andererseits auf regenerative Energieträger in unserer Region setzen – dazu gehört eine Verbesserung der bestehenden Windkraftanlagen (Repowering), aber auch der Bau neuer Windkraftanlagen", so Cunitz. Windenergieanlagen stärken unsere regionale Wirtschaft, sie schaffen Arbeitsplätze und schützten das Klima. Selbstverständlich müssen naturrelevante Aspekte beachtet werden, wenn es um die Planung der Windenergienutzung geht. Ein stetiges Blockieren von Windkraftanlagen, wie es die CDU/Freie Wähler-Gruppe im Planungsverband praktiziert, zeugt jedoch von ideologischer Blindheit.

"Wir erwarten jetzt von der CDU/Freien Wähler-Gruppe in der Verbandskammer des Planungsverbands, dass sie schnellstmöglich ein Konzept zum Klimaschutz in der Region vorlegen. Wer konsequent umweltfreundliche Lösungen blockiert, muss Alternativen aufzeigen wie dem Klimawandel in der Region begegnet werden soll", so Feldmayer.

Die GRÜNEN im Römer setzen sich in Frankfurt für einen konsequenten Klimaschutz, unter anderem durch mehr Energieeffizienz beim Bauen und Photovoltaikanlagen, ein. Hier wurden bereits erste Anträge, wie "Solarstadt Frankfurt – Solarstromanlagen fördern und ausbauen" sowie "Frankfurt auf dem Weg zur Passivhaushauptstadt" der GRÜNEN im Römer in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. "Beim Klimaschutz müssen aber alle an einem Strang ziehen", so Feldmayer.

"Es kann nicht sein, dass einzelne Städte wie Frankfurt sich vorbildlich verhalten, eine Blockademehrheit im Planungsverband aber die regenerativen Energieträger wie die Windkraft boykottiert", so Feldmayer und Cunitz abschließend.