Umweltzone: Kritik von Linke.WASG sozial kurzsichtig

Die Fraktion der GRÜNEN im Römer ist verwundert, dass gerade die Linke.WASG die Einführung einer Umweltzone in Frankfurt ablehnt.

Die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Martina Feldmayer wirft der Fraktion von Linke.WASG soziale Kurzsichtigkeit vor. "Gerade Menschen mit geringem Einkommen können sich keine Wohnung in privilegierter ruhiger Lage im Grünen leisten.  Es kann nicht sein, dass Einkommensschwache, die wegen der geringeren Miete häufig in verkehrsreichen Lagen wohnen, vor allem mit Luftschadstoffen und Lärm belastet werden, mit allen Nachteilen für die Lebensqualität und die Gesundheit“, so Feldmayer.  Die Fraktion der GRÜNEN hält es daher für dringend notwendig am Aktionsplan Luftreinhaltung des Landes Hessen für Frankfurt festzuhalten, und ab 2008 eine Umweltzone in Frankfurt einzurichten, in der Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoss nicht mehr fahren dürfen. Das entlastet die Anwohner der verkehrsreichen Straßen am besten.

In der Tat belasten auch Autobahnen und der Flugverkehr die Luft in Frankfurt am Main. Das ist aber kein Grund sich resigniert zurückzulehnen und ins Nichtstun zu verfallen.  

Die GRÜNEN fordern daher schon lange Flugbenzin zu besteuern und ein Tempolimit auf den Autobahnen.

Nicht hinzunehmen ist, nach Ansicht der GRÜNEN im Römer, die Haltung von Linke.WASG, die es anscheinend aufgegeben haben, nach Lösungen für Frankfurts Verkehrs- und Umweltproblemen zu suchen.