GRÜNE empört: Nicht genügend Plätze für Schüler mit Behinderung im Gemeinsamen Unterricht!

„Wir GRÜNE sind empört, dass im nächsten Schuljahr in Frankfurt zwölf Schülerinnen und Schüler mit anerkanntem sonderpädagogischen Förderbedarf nicht am Gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern teilhaben können und dies trotz ausdrücklichem Elternwunschs,“ so Manuel Stock, bildungspolitischer Sprecher der Frak-tion DIE GRÜNEN IM RÖMER.

„Der Gemeinsame Unterricht (GU) hat sich – sowohl für die Schüler mit Behinderung, als auch für die ‚Regelschüler’ – seit Jahren als erfolgreich bewiesen. Die Stadt Frankfurt hat mit der Verabschiedung des ‚Schulentwicklungsplans sonderpädagogische Förderung’ am 15.12.2007 ein quantitativ erweitertes und regional ausgeglicheneres Angebot für den Gemeinsamen Unterricht beschlossen. Das Land Hessen betreibt aber auch bei Schülern mit Behinderung Exklusion statt Inklusion, in dem es den gemeinsamen Unterricht nicht weiter ausbaut und bestehende Systeme zerschlägt. Ein treffendes Beispiel ist die Halbie-rung des Angebotes an GU  an der Römerstadtschule. Wir GRÜNE haben uns schon da-mals öffentlich und parlamentarisch gegen die Pläne des Landes Hessen gewehrt, – leider ohne Erfolg. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Eltern und Schüler, dass die Stellen an der Römerstadtschule abgezogen wurden und nicht – wie versprochen – an anderer Stelle eingesetzt wurden. Dieses Handeln hat leider logischerweise eine Unterversorgung zur Folge,“ so Stock weiter.

„Wir GRÜNE fordern vom Land Hessen und Staatlichen Schulamt endlich einen bedarfs-gerechten Ausbau des Gemeinsamen Unterrichts in Frankfurt anstatt einer Reduzierung der Angebote “, so Stock abschließend.