Weiterentwicklung der 'IGS Herder' unterstützen und nicht behindern

Zur Beendigung der Abordnung von Frau Hantschel von der Außenstelle der IGS Nordend in der ehemaligen Herderschule (‚IGS Herder’) und die Auswirkungen auf die Weiterentwicklung der Schule erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion DIE GRÜNEN IM RÖMER, Manuel Stock:

"Die Beendigung der Abordnung der Leiterin der Planungsgruppe und de facto kommissarischen Schulleiterin der 'IGS Nordend’, Frau Dorothee Hantschel, ist nicht   nachvollziehbar und in Bezug auf die zukünftige Eigenständigkeit kontraproduktiv. Die Arbeit von Frau Hantschel und dem Kollegium ist außerordentlich engagiert und erfolgreich, die knapp 70 Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern in diesem Schuljahr, die nicht mehr angenommen werden konnten, sprechen für sich.

Das Hessische Kultusministerium hat in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Frankfurter Bildungsdezernat, den GRÜNEN im Römer und der CDU-Fraktion deutlich gemacht, dass es die zukünftige Genehmigung der Eigenständigkeit der 'IGS Herder' als aussichtsreich ansieht. Die Stadt Frankfurt am Main drängt als Schulträgerin auf die Eigenständigkeit und hat dies bekannter Maßen mit dem Schulentwicklungsplan, der mit großer Mehrheit im der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde,  so festgeschrieben. Eine erneute personelle Umstrukturierung an der Spitze der Schule wäre für die zukünftige Eigenständigkeit nicht zielführend.

Die GRÜNEN IM RÖMER haben am 12. Oktober 2007 dem Leiter des Staatlichen Schulamtes für die Stadt Frankfurt am Main, Herrn Rolf Eifert, einen Brief geschrieben und ihn darin aufgefordert, die Abordnung von Frau Hantschel an die Außenstelle der 'IGS Nordend' weiterhin bestehen zu lassen, damit sie bis zur endgültigen Installierung einer Schulleitung in der Außenstelle arbeiten kann. Eine Reaktion darauf, gab es bis heute nicht.“