GRÜNE und CDU wollen gemeinsam den Schulentwicklungsplan voranbringen

Die hessische Kultusministerin hat den von der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung am 01.03.2007 beschlossenen Schulentwicklungsplan für allgemeinbildende Schulen in weiten Teilen zugestimmt und somit dem vielfach öffentlich bekundeten Elternwillen berücksichtigt. Bedauerlicherweise hat die Wiesbadener Entscheidung jedoch zwei für die Stadtentwicklung in Fechenheim und am Riedberg wichtige Maßnahmen nicht mitgetragen.

Die beiden Koalitionsfraktionen der CDU und der GRÜNEN unterstützen vehement die beiden Projekte und fordern den Magistrat deshalb gemeinsam auf, sich bei der Kultusministerin für die geplanten Maßnahmen einzusetzen, sodass der Bau eines Gymnasiums am Riedberg jetzt genehmigt wird und dass die Umwandlung der Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim von einer kooperativen Gesamtschule (KGS) in eine Integrierte Gesamtschule  (IGS) zugestimmt wird.
Die beiden Fraktionsvorsitzenden von CDU und GRÜNEN, Markus Frank und Olaf Cunitz erklären, dass der Elternwille in Frankfurt ein deutliches Gewicht hat und ihm Rechnung getragen werden soll:
„Fechenheim braucht auch weiterhin ein breit gefächertes Schulangebot und treibt die von allen gewünschte Stärkung des Stadtteils voran. Ein Nein zur IGS würde für den Stadtteil eine verminderte Standortqualität bedeuten.
Das geplante Gymnasium am Riedberg ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung des Riedbergs als Standort für Wissenschaft und Lehre. Aufgrund der Nähe der Universität soll das geplante Gymnasium ein besonderes Profil erhalten und gleichzeitig ein Zukunftsmodell für Erziehung und Bildung im inhaltlichen Verbund zwischen Kindergarten, Grundschule, weiterführender Schule und Universität etabliert werden.

Umso unverständlicher ist die Entscheidung der Kultusministerin und zeigt wie wichtig es ist gemeinsam für gute Maßnahmen zu kämpfen.“