Flohmarkt: SPD schürt Ängste aus politischem Kalkül

"DIE GRÜNEN im Römer fordern die Stadtverordnete Sylvia Weber auf, Ihre Unterschriftensammlung bei Flohmarktbesuchern und damit die Verbreitung von unwahren Behauptungen zu stoppen“, erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN im RÖMER, Ulrike Gauderer.  

Die SPD-Stadtverordnete Weber behauptet, die Koalition von CDU und GRÜNEN plane zukünftig den Frankfurter Flohmarkt in einen Antik- und in einen Trödelflohmarkt aufzuteilen, wobei nur noch der Antikmarkt am Museumsufer, der Trödelmarkt hingegen in der Lindleystraße stattfinden solle. Dies sei Inhalt eines Antrags der Koalition.

"Diese Behauptung ist schlichtweg falsch“, stellt Ulrike Gauderer fest. Der Antrag lege explizit die Wahrung des jetzigen Charakters des Flohmarkts als Antik-, Trödel- und Bürgermarkt mit Gebrauchtwaren, Trödel aller Art, künstlerischen und kunstgewerblichen Gegenständen, Sammelobjekten und Bastelarbeiten fest. Um trotzdem ein attraktives wöchentliches Flohmarktangebot zu gewährleisten, soll auf dem Osthafengelände ein weiterer Standort, neben dem Mainufer, das als Standort nicht in Frage steht, eingerichtet werden.

"Mit der von Frau Weber inszenierten Unterschriftensammlung schürt diese lediglich die Ängste der Flohmarktbesucherinnen und -besucher und malt ein Bild des Niedergangs des Flohmarkts das jeglicher Grundlage entbehrt. Ziel von Frau Weber ist es diese gezielte Desinformation für die politische Profilierung der SPD zu nutzen, was gelinde gesagt, als hoch unseriös bezeichnet werden kann“, so Ulrike Gauderer abschließend.