GRÜNE wollen nachhaltige Landwirtschaft in Frankfurt fördern

Die GRÜNEN im Römer wollen die nachhaltige Landwirtschaft in Frankfurt am Main fördern.  Dazu erklärt Martina Feldmayer, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN: "Die landwirtschaftlichen Flächen in Frankfurt betragen rund ein Sechstel des Stadtgebietes. Diese Flächen sind eine wertvolle Kultur- und Erholungslandschaft, wir wollen sie erhalten und dafür sorgen, dass sie möglichst naturverträglich bewirtschaftet werden.“

Die GRÜNEN im Römer wollen deswegen den Magistrat beauftragen, dazu eine landwirtschaftliche Erhebung durchführen lassen. Ein entsprechender Antrag (NR 930) hat im zuständigen Umweltausschuss eine breite Mehrheit gefunden.

Im Rahmen dieser Erhebung, die gemeinsam mit dem Kreisbauernverband durchgeführt werden soll, wird bei den Landwirtinnen und Landwirten nach den wirtschaftlichen Perspektiven und dem Flächenbedarf gefragt. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Bereitschaft bei den Landwirtinnen und Landwirten gerichtet werden, den Landbau ökologisch auszurichten und Artenschutzmaßnahmen auf ihren Flächen durchzuführen.  Ackerflächen sind häufig Lebensraum besonders geschützter Tier- und Vogelarten. Deshalb ist es sinnvoll, zusammen mit den Landwirten hier Konzepte zu entwickeln, die beidem gerecht werden dem Landbau und dem Artenschutz.  

Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Martina Feldmayer erklärt, dass es ein Ziel der GRÜNEN in Frankfurt ist, die Stadt  ökologisch und nachhaltig weiter zu entwickeln.  Artenschutz ist nach Meinung der GRÜNEN auch in einer Großstadt wie Frankfurt möglich und wichtig. "Hier die Landwirtinnen und Landwirte als Partner einzubinden ist unter anderem  die Idee der landwirtschaftlichen Erhebung, die jetzt auf den Weg gebracht ist", so Feldmayer abschließend.