Bürgerhäuser bleiben den Vereinen zu moderaten Preisen erhalten

"Eine Schließung von Bürgerhäusern kommt für uns nicht in Betracht, wenn den Vereinen nicht gleichwertige Alternativen geschaffen werden", erklärten die Fraktionsvorsitzenden von CDU und GRÜNEN im Römer, Michael zu Löwenstein und Manuel Stock. Es sei in Ordnung, wenn in der Verwaltung alle Möglichkeiten zu größerer Sparsamkeit geprüft werden. Dabei könne auch untersucht werden, ob der Bedarf der Vereine an einzelnen Standorten mit einem geringeren Zuschussaufwand als bisher gedeckt werden kann. Es handele sich dabei jedoch lediglich um ergebnisoffene Prüfungen. Es müsse auf jeden Fall in allen Stadtteilen gesichert bleiben, dass die eminent wichtige Vereinsarbeit wie bisher fortgeführt werden kann. "Deswegen wird es keine Schließung von Standorten geben, wenn nicht gleichzeitig neue Räume bereitgestellt werden", erklärten Löwenstein und Stock.

Die vom Magistrat am vergangenen Freitag beschlossenen Erhöhungen der Eigenbeteiligung der Vereine seien unumgänglich, auch weil die Beiträge an die Entwicklung der Kosten angepasst werden müssen.

Die beschlossenen Erhöhungen seien moderat. Die Eigenbeteiligung der Vereine decke die Mietkosten bei der Saalbau nur zu einem sehr geringen Anteil. Den größten Teil der Kosten trage weiterhin die Stadt. Im Haushalt 2014 seien für die Subventionierung von Saalbaumieten der Sportvereine  6,9 Millionen Euro bereitgestellt und aus dem Kulturetat würden Saalbau-Anmietungen der sonstigen Vereine mit 5,2 Millionen Euro bezuschusst.