"Wir wollen die Vereine mitnehmen" - Koalition offen für Diskussion über Eigenbeiträge

Die Koalitionsfraktionen von CDU und GRÜNEN im Römer wollen das Tarifkonzept für die Eigenbeteiligung der Vereine bei der Anmietung von städtischen Räumen im Dialog mit den Vereinen diskutieren.

"Wir nehmen ernst, dass die Vereine die vom Magistrat vorgeschlagene Gebührenneuordnung nur schwer nachvollziehen können, und wollen sicherstellen, dass die für das Gemeinwohl unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit der Vereine in Frankfurt am Main keinen Schaden nimmt. Zugleich bleibt ein Konsolidierungsbeitrag zum städtischen Haushalt unerlässlich, wenn wir den Erhalt der Bürgerhäuser dauerhaft sichern wollen. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Vereine durch eine höhere Eigenbeteiligung an den Mietkosten", erklärten die Fraktionsvorsitzenden Michael zu Löwenstein (CDU) und Manuel Stock (GRÜNE).

Weil eine Anpassung der über lange Zeit unveränderten Beiträge unvermeidlich ist, auch wegen der notwendigen Haushaltskonsolidierung, und deswegen nicht vollständig aufgeschoben werden kann, wird beispielsweise zu überlegen sein, die Erhöhung zunächst für alle Vereine und Organisationen, unabhängig von der Art der Tätigkeit, auf einen Grundbetrag zu begrenzen, bis im Dialog mit den Vereinen ein differenziertes Tarifkonzept entwickelt und beschlossen wird.