Chancen nutzbar machen: Existenzgründungen von Geflüchteten fördern

DIE GRÜNEN im Römer sehen die aktuelle Zuwanderung der vielen jungen Geflüchteten aus den verschiedensten Kriegs- und Krisengebieten der Welt als deutliche Chance - auch und insbesondere für die Frankfurter Wirtschaft. Dies bestätigen auch diverse Studien, die hierin einen Weg sehen, dem demografischen Wandel in Deutschland entgegenzuwirken. Daher wollen DIE GRÜNEN im Römer, dass die NeufrankfurterInnen frühzeitig in den Bereichen Bildung, Aus- und Weiterbildung, Beruf sowie berufliche Selbstständigkeit adäquate Beratungsangebote erhalten. Damit einhergehend sollen ihre Potentiale festgestellt und ihnen die bestehenden Angebotsstrukturen nahe gebracht werden. 

Geprüft wird jetzt, ob - analog zu bisherigen Existenzgründungsmaßnahmen - strukturelle Maßnahmen für die Zielgruppe der Geflüchteten entwickelt werden müssen und wenn ja, welche. Darüber hinaus soll geklärt werden, wie Geflüchtete, die in Ihrem Herkunftsland unternehmerisch tätig waren und Interesse haben, hier ebenfalls den Weg in die berufliche Selbständigkeit zu gehen, mit Hilfe von bestehenden Maßnahmen städtischer Institutionen unterstützt werden können.

"Wir GRÜNEN setzen uns für eine Wirtschaftspolitik in Frankfurt ein, die neben 'den Großen' insbesondere auch die kleineren Unternehmen und ExistenzgründerInnen im Blick hat. ExistenzgründerInnen geben neue Impulse und können Arbeitsplätze schaffen. Erst eine vielfältige und nachhaltige Mischung an verschiedensten Geschäftsideen und Angeboten auch in den Frankfurter Stadtteilen macht uns als Wirtschaftsstandort sowie höchst lebenswerte Stadt aus und auf Dauer erfolgreich. Dies fördern wir bereits seit langem", sagt Hilime Arslaner, wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

"Die Zuwanderung vor allem junger Menschen, die sich eine Zukunft aufbauen wollen, muss deshalb als Chance erkannt werden und darf als solche nicht vertan werden. Wir wissen, dass auch Menschen zu uns kommen, die erfahrene Selbständige und UnternehmerInnen sind, Menschen mit Ideen und der Energie, bei uns etwas Neues zu beginnen. Dies ist eine Bereicherung für uns alle. Und es kann dazu beitragen, dass die neuen Bürgerinnen und Bürger schneller und besser in ein selbstbestimmtes Leben starten können. Denn: eine erfolgreiche Integration der Zuwandererinnen und Zuwanderer gelingt nicht ohne die Integration in die Berufswelt, hier könnte Frankfurt einmal mehr Vorbild sein", so Arslaner weiter.