FDP-Demo auf der Friedberger aus der Zeit gefallen – GRÜNE für sichere Radwege

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 15. Oktober 2018

"Es ist ein richtiger erster Schritt, dass das Amt für Straßenbau und Erschließung dem Vorschlag der Unfallkommission folgt und heute mit den Arbeiten der Einrichtung des Radwegs auf der Kurt-Schumacher-Straße nördlich des Börneplatzes beginnt", so Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer: "Sichere Radwege, auch und gerade auf Hauptverkehrsstraßen sind essentiell für eine wachsende Stadt, die auf nachhaltige Mobilität setzen muss. Es ist auch folgerichtig, dass im Zuge der Maßnahme eine Autospur wegfallen wird. Wir müssen die vorhandenen Verkehrsflächen entsprechend ihrer Nutzerinnen und Nutzer neu aufteilen, so dass den Bedürfnissen und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Rechnung getragen wird."

"Die heutige Demonstration der FDP auf der Friedberger Landstraße ist vollkommen aus der Zeit gefallen. Die Zeit der autogerechten Stadt ist vorbei, wir müssen endlich Fuß- und Radverkehr mehr Raum einräumen. Auf der Friedberger Landstraße müssen zudem auch bald die Straßenbahnhaltestellen barrierefrei umgebaut werden. Will die FDP auch das verhindern? Ohne einen Eingriff in den Straßenraum wird auch das nicht gehen", erläutert Siefert.

"Der Verkehrsdezernent sollte bald Vorschläge für einen durchgehenden Radweg vom Hessendenkmal bis zur Fachhochschule und für barrierefreie Straßenbahnhaltestellen auf der Friedberger Landstraße vorlegen. Um die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer zu gewährleisten, wird es vielleicht auch auf diesem Abschnitt notwendig sein, vorerst einen Radweg abzumarkieren", so Siefert weiter. "Die Nachfrage und der Bedarf an sicheren Radwegen ist vorhanden, auch auf der Friedberger Landstraße. Sie ist eine Hauptverkehrsader für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und nicht nur dem motorisierten Individualverkehr."