Kulturcampus Frankfurt: Stadt und Land müssen jetzt an einem Strang ziehen

Pressemitteilung der Frankfurter Landtagsabgeordneten Martina Feldmayer und der GRÜNEN im Römer vom 22. Oktober 2018

Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt haben heute gemeinsam das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur Ansiedlung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) und des Zentrums der Künste am Kulturcampus Frankfurt vorgestellt.

"Gut, dass es jetzt in Sachen Kulturcampus wieder vorangeht", kommentiert Martina Feldmayer, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, das Ergebnis der Machbarkeitsstudie. "Das Land Hessen unterstützt den Neubau der HfMDK auf dem Kulturcampus mit rund 100 Millionen Euro und war hier die treibende Kraft für einen Kulturcampus, der seinen Namen auch verdient. Sehr lange Zeit haben sich die Stadt Frankfurt und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig beim Kulturcampus Frankfurt unentschlossen gezeigt - obwohl der Neubau der HfMDK am Kulturcampus schon im Koalitionsvertrag von 2016 fixiert ist. Es ist gut, dass es nun vorangeht."

Jessica Purkhardt, Stadtverordnete der GRÜNEN im Römer im Kulturausschuss, betont: "Für die Realisierung der Idee des Kulturcampus müssen Stadt und Land jetzt wirklich an einem Strang ziehen. Es ist eine gute Nachricht, dass die Machbarkeitsstudie gezeigt hat, dass sich neben dem Neubau der HfMDK auch die weiteren Kultureinrichtungen und Wohnen realisieren lassen. Der Kulturcampus soll sich zu einem gemischten Quartier mit Kultur als Herz entwickeln."

Durch die räumliche Nähe der Kultureinrichtungen soll der Kulturcampus eine große Strahlkraft entwickeln, einem künstlerischen Austausch ganz neue Möglichkeiten eröffnen und für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein. Außerdem werden in diesem Quartier ausreichend Grundstücksflächen für sonstige Nutzungen vorhanden sein, vor allem für Wohnen. Die Studie soll nun gemeinsam mit der HfMDK und den Kultureinrichtungen konkretisiert werden. Darauf könnte ein Architektenwettbewerb folgen, den Land, Stadt und die städtische ABG Frankfurt Holding als Eigentümerin großer Teile des Kulturcampus zusammen ausloben könnten.