Schulentwicklung weiter vorantreiben, Inklusion umsetzen

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 18. August 2018

Die GRÜNE-Fraktion begrüßt die Fortschreibung des von Sarah Sorge in einem vorbildlichen Beteiligungsprozess erarbeiteten integrierten Schulentwicklungsplans. "Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Frankfurt wächst weiter, deshalb ist es wichtig, dass die Fortschreibung nun endlich vom Magistrat auf den Weg gebracht wurde und jetzt parlamentarisch beraten werden kann. Es ist schon heute klar, dass die Errichtung von fünf Grundschulen, einer Integrierten Gesamtschule (IGS), einem Gymnasium und einer gymnasialen Oberstufe nicht das Ende des Baus neuer Schulen sein wird", erklärt die bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Birgit Ross.

"Die Eröffnung der Neuen Gymnasialen Oberstufe, des Gymnasiums am Übergangsstandort in Westhausen, der IGS Süd, der IGS Kalbach-Riedberg, des Adorno-Gymnasiums und der KGS Niederrad waren neben der Eröffnung neuer Grundschulen wichtige Meilensteine und große Kraftakte, die Sarah Sorge erfolgreich vorangetrieben hat", erinnert Birgit Ross. "Das Wachstum Frankfurts und das Wahlverhalten der Eltern für die weiterführenden Schulen zeigen deutlich, dass bereits zum nächsten Schuljahr eine weitere Grundschule auf dem Riedberg, eine IGS im Frankfurter Norden und das Gymnasium am Römerhof eröffnen müssen."

"Der 2015 verabschiedete integrierte Schulentwicklungsplan hatte neben den Ausbau auch die pädagogische Weiterentwicklung der Schullandschaft im Blick. Es war ein Meilenstein, dass die Inklusion in den allgemeinen Schulentwicklungsplan umfassend aufgenommen wurde und von der Ausnahme zur Regel wurde. Wir stehen dafür, dass in Frankfurt auch zukünftig das Menschenrecht auf Inklusion gewährleistet wird und der Elternwille weiterhin Priorität hat - und streiten für eine gute Ausstattung von inklusiv arbeitenden Schulen. Die Erweiterung von Förderschulen sehen wir sehr kritisch", so Birgit Ross. Die GRÜNEN erinnern daran, dass bei den weiterführenden Schulen die Integrierten Gesamtschulen mit ihrem differenzierten Unterricht eine tragende Säule der Inklusion seien.