SPD wirbelt mehr Staub auf, als Ultrafeinstaub wirksam zu bekämpfen

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 28. Juni 2018

Die GRÜNEN im Römer unterstützen die Vorgehensweise von Rosemarie Heilig bei der Ultrafeinstaubproblematik. "Es ist der einzig richtige Weg, die Frankfurter Messstationen in das Messnetz des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) einzubinden und so wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Wirkung von Ultrafeinstaub zu erhalten. Nur so stellen wir einen sinnvollen und abgestimmten Umgang mit den Messergebnissen sicher", erklärt die umweltpolitische Sprecherin, Ulla auf der Heide, bezüglich der Äußerungen der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen.

Bereits im letzten Umweltausschuss hat die GRÜNE Umweltdezernentin ihr Vorgehen dargelegt und es gab keinerlei Widerspruch. Rosemarie Heilig sorgt dafür, dass es zwei zusätzliche Messstationen in Frankfurt gibt und sie in das Projekt des Landesamtes integriert werden. Aktuell wird geprüft, wo die beiden Geräte am besten aufgestellt werden. Bei den Standorten muss sichergestellt sein, dass die Hintergrundbelastung durch Abgase und Feinstäube u.a. durch Autos nicht zu hoch ist. Wiederholt hat die Umweltdezernentin darauf hingewiesen, dass die Standorte wissenschaftlich valide Ergebnisse liefern müssen, um für die Festlegung von Grenzwerten im Sinne der Bevölkerung hilfreich sein zu können.

"Die Angriffe der SPD gehen völlig ins Leere. Die Äußerungen der SPD "Feinstaub-Expertin" Ulli Nissen bezüglich der Messstationen zeugen von Unwissenheit und sind nur im Hinblick auf die Landtagswahlen zu erklären", betont auf der Heide abschließend.