Das Schönhofviertel in Bockenheim – Wohnraum und nachhaltige Entwicklung dank integrierter Stadtentwicklung

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 08. Oktober 2019

Wir begrüßen die gestern unterzeichnete Vereinbarung zur Entwicklung des Schönhofviertels in Frankfurt Bockenheim. Die auf dem ehemaligen Stammgelände des Siemens-Konzerns entstehenden 2.000 neuen Wohnungen mitsamt 600 geförderten Wohnungen sind ein weiterer richtiger Schritt zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. Das angestrebte Ziel einer sozial- und klimagerechten Stadt wird mit der gleichzeitigen Schaffung einer Grundschule, Kitas, einem Quartiersplatz und einem Park auf einer umgewandelten gewerblichen Brachfläche, also bereits versiegelter Fläche, vorbildlich umgesetzt.

"Die Entwicklung des Siemens-Areals gehörte zu einer Reihe von Bebauungsplänen die vom damaligen Planungsdezernenten Olaf Cunitz (GRÜNE) initiiert und vorangetrieben wurden. So vollzog sich in seiner Amtszeit 2015 auch der Kauf des Areals durch die Nassauische Heimstätte und die Format GmbH, die heutige Instone Real Estate", erinnert Sebastian Popp, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer an die Genese des Projekts dessen Entwicklungsvereinbarung nun gestern auf der EXPO-Real unterzeichnet wurde.
"Diese beiden Investoren waren und sind als verlässliche Partner bekannt und werden nun das Schönhofareal im Rahmen der Entwicklungsvereinbarung voranbringen", ist Popp überzeugt

"Für Olaf Cunitz, der zum Zeitpunkt des Verkaufs des Siemensareals gerade zwölf weitere Bebauungspläne für neue Wohnviertel in Arbeit hatte, war damals schon entscheidend, 'eine Masse an Projekten voranzubringen. Denn wenn es an einer Stelle stockt, kommen wir an vier oder fünf Stellen weiter'", erinnert sich Popp an eine Aussage von dem damaligen Planungsdezernenten.

"Die Planungen rund um das Schönhofviertel zeigen abermals, dass dieses Vorgehen aufgeht und langer Atem in der Stadtplanung final zu guten Ergebnissen führt, einer ganzheitlichen, also integrierten Stadtentwicklung. So sind wir sehr froh, dass die heutigen Planungs- und Baudezernenten am Ball geblieben sind", so Sebastian Popp abschließend.