Der Große Frankfurter Bogen führt direkt in die Stadt

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 18. Oktober 2019

Immer wieder wird in der Frankfurter Diskussion um die Lösung des Wohnungsmangels die Region mit einbezogen. Die Wohnungsbau-Initiative "Großer Frankfurter Bogen" des hessischen GRÜNEN Wohnungsministers Tarek Al-Wazir fördert ab Dezember 2019 Kommunen in der Region mit finanziellen Mitteln zur Erstellung von Machbarkeitsstudien und damit genau an der richtigen Stelle.

"Die Förderung von Kommunen zur Erschließung von Bauland, von dem aus man in maximal 30 Minuten mit dem ÖPNV zum Frankfurter Hauptbahnhof kommt zeigt, dass der "Große Frankfurter Bogen" direkt in die Stadt Frankfurt führt und so äußerst nachhaltig Wohnen und Mobilität fördert, gerade für Menschen, die in Frankfurt arbeiten", so Bernhard Maier, Wohnungspolitiker der GRÜNEN im Römer.
 
Die Idee, den Wohnungsbau in der Region nicht in Kilometern, sondern in ÖPNV-Fahrminuten zu messen, ist jetzt erstmalig von Minister Tarek Al-Wazir eingebracht worden. Die neuen Wohnungen in den 54 Gemeinden, die im Programm mit aufgenommen sind, sollen maximal ein Kilometer vom jeweiligen Bahnhof entfernt liegen. "Damit wächst die Region zusammen, es wird neuer Wohnraum geschaffen und aktiv in den Klimaschutz investiert, wenn die Wege vom Wohnort zur Arbeit mit dem ÖPNV schnell und bequem von statten gehen", so Bernhard Maier.

Die Bestrebungen mit dem Programm in die Planung von 200.000 Wohnungen zu gehen und dabei auch den sozial geförderten Wohnungsbau zu stärken, auch mit der finanziellen Förderung der Verlängerung von Sozialbindungen, wird von den GRÜNEN im Römer sehr unterstützt. Ebenso wie die Aufforderung von Minister Al-Wazir, dass die teilnehmenden Kommunen auch interkommunal bei Wohnprojekten zusammenarbeiten, um so effizienter planen und bauen zu können. Denn das Landesprogramm "Nachhaltiges Wohnumfeld" umfasst auch den Bau von Kitas, sozialer Infrastruktur von Grünflächen und die für den Klimaschutz wichtigen Fuß- und Radwege. All dies bietet auch für die Wirtschaft die Möglichkeit, innovative Wege zu gehen, wenn zum Beispiel in der Region Werkswohnungen bzw. Wohnungen für Mitarbeiter*innen entstehen können.