Ein weiterer Radschnellweg vom Umland nach Frankfurt nimmt Formen an – Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Frankfurt-Hanau

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 25. September 2019

Von Hanau nach Frankfurt mit dem Fahrrad in gut 50 Minuten und dabei genauso schnell sein, wie mit dem Auto? Genau das zeigt jetzt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie des Regionalverbandes für eine Radschnellverbindung von Hanau nach Frankfurt. Die Studie zeigt weiter, dass die Radschnellverbindung das notwendige Potenzial von 2000 Radfahrenden täglich weit übersteigen wird und so die geplanten Gesamtkosten von knapp 35 Millionen Euro sehr gut angelegt sind.

"Das ist eine sehr gute Nachricht für die Verkehrswende und einen fossilbrennstofffreien, individuellen Radverkehr, mit dem Menschen aktiv das Klima schützen und ihre eigene Gesundheit fördern", so Bernhard Maier, Verkehrspolitiker der GRÜNEN im Römer.

Eine 17 km lange Fahrradtrasse, die von der Hanauer Innenstadt über Maintal, den Riederwald und die Hanauer Landstraße am Frankfurter Ostbahnhof endet, ist also weit weniger Zukunftsmusik als noch vor wenigen Jahren gedacht. Wenn es dazu noch genug Abstellanlagen am Ostbahnhof geben wird und Pendler*innen so die Möglichkeit haben, den ÖPNV bis zu ihrem Arbeitsort auch im Westen, Süden und Norden Frankfurts zu erreichen, wird das Fahrrad noch stärker an Bedeutung gewinnen und das Auto verlieren. Für das Zentrum Frankfurts muss dann auch die Radinfrastruktur bis in die Innenstadt zur Verfügung gestellt werden, doch hier ist ja Frankfurt mit den Planungen aus den Ergebnissen des Radentscheids auf einem sehr guten Weg.

Deshalb sagen die GRÜNEN im Römer dem Mobilitätsdezernenten des Regionalverbandes jede Unterstützung zu, damit der jetzige Planungshorizont von fünf bis acht Jahren hoffentlich deutlich verkürzt wird", so Bernhard Maier abschließend.